Konzept
Der Australier Ian Farrier, welcher die weltweit wohl verbreitetsten Klapp-Trimarane entwickelt hat, entwarf unter der Bezeichnung F-9A ein Boot, das als F-31 bei Corsair/USA in Serie ging. Durch die für ein 31-Fuss-Boot geringe Rumpfbreite von 2.50 m ergab sich aber ein spürbar eingeschränkter Bootsinnenraum. Dies veranlasste den Konstrukteur, eine auf 2.90 m verbreiterte Version zu entwerfen, die er als F-9AX bezeichnete. So entstand ein Boot, das bei einem Geschwindigkeitspotential von 25 Knoten genügend Raum aufweist, um längere Zeit angenehm darauf leben zu können. Da der F-9AX nicht in Serie ging, konnte man nur eine Baulizenz erwerben und musste ihn bei einem Bootsbauer anfertigen lassen. Der F-9AX bietet Schlafraum für insgesamt 5 Personen, in 3 getrennten Abteilen. Die Vollendung dieses Konzeptes ist heute in Form des F-36 als Serienboot auf dem Markt.
Konstruktion und Ausrüstung
Der F-9AX wurde 1995 bei M&M-Boatbuilders, einer auf Komposit-Bauweise spezialisierten Werft, in Holland gebaut. Zur Anwendung gelangte das Epoxy-Sandwich-Verfahren, in Verbindung mit der Vakuum-Technik, was einen extremen Leichtbau ermöglichte. Das so erreichte Nettogewicht von lediglich etwa 2 Tonnen wäre nur von einer reinen Karbon-Konstruktion zu toppen gewesen.
2001 wurden Ergänzungsarbeiten vorgenommen, deren wichtigste im Ersatz des Alu-Riggs durch einen drehbaren Profilmast aus Karbon bestand. Ausserdem wurde der gesamte Cockpitbereich mit Teak belegt. Und 2006 wurde die Lackierung des Bootes vollständig erneuert und mit Nano versiegelt, sodass es aussen praktisch wie neu aussieht. Ebenfalls neu ist der 15 PS-Hauptantrieb von Honda, mit einer elektrohydraulischen Hebevorrichtung (Powertilt) sowie einer Ruderkoppelung. Durch 6 Zweigangwinchen, wovon eine Elektrowinch und eine ebenfalls elektrische, aus dem Cockpit bedienbare Ankerwinde, mit 60 m Edelstahlkette, ist das Boot uneingeschränkt einhandtauglich. So wurde das Boot im Sommer 2007 problemlos einhand von der Südtürkei ins Ionische Meer überführt.
Zum Boot gehört ein Aluminiumtrailer, wobei Strassentransporte wegen der Breite von 2.90 m, je nach Durchfahrtsland, gewissen Einschränkungen unterliegen können. Zum Komfort gehört ein eingebauter Kühlschrank, ein Frischwassertank von 200 l sowie ein Vakuum-WC mit Holdingtank. Ein Highlight ist auch der Autopilot mit Windfahnen- und Funkfernsteuerung.
Boote dieser Art und dieses Zuschnitts dürften weltweit wohl an den Fingern einer einzigen Hand abzuzählen sein.
Preis
Der gegenwärtige Marktwert des überkomplett ausgerüsteten, unter Schweizerflagge segelnden Bootes wird von Fachleuten auf über 100'000 €uro geschätzt. Da insbesondere im Bootsinnenraum einige Auffrischungsarbeiten notwendig sind, wird der Verhandlungspreis auf 95'000 €uro festgesetzt.
Kontakt
Das Boot liegt zurzeit im Ionischen Meer, nördlich von Lefkas, am Eingang zum Amvrakischen Golf. Besichtigung und Probesegeln sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Gerne beantworte ich Ihre Fragen:
E-Mail: trimaran@gmx.ch
Telefon: +41 79 598 42 57
Der Australier Ian Farrier, welcher die weltweit wohl verbreitetsten Klapp-Trimarane entwickelt hat, entwarf unter der Bezeichnung F-9A ein Boot, das als F-31 bei Corsair/USA in Serie ging. Durch die für ein 31-Fuss-Boot geringe Rumpfbreite von 2.50 m ergab sich aber ein spürbar eingeschränkter Bootsinnenraum. Dies veranlasste den Konstrukteur, eine auf 2.90 m verbreiterte Version zu entwerfen, die er als F-9AX bezeichnete. So entstand ein Boot, das bei einem Geschwindigkeitspotential von 25 Knoten genügend Raum aufweist, um längere Zeit angenehm darauf leben zu können. Da der F-9AX nicht in Serie ging, konnte man nur eine Baulizenz erwerben und musste ihn bei einem Bootsbauer anfertigen lassen. Der F-9AX bietet Schlafraum für insgesamt 5 Personen, in 3 getrennten Abteilen. Die Vollendung dieses Konzeptes ist heute in Form des F-36 als Serienboot auf dem Markt.
Konstruktion und Ausrüstung
Der F-9AX wurde 1995 bei M&M-Boatbuilders, einer auf Komposit-Bauweise spezialisierten Werft, in Holland gebaut. Zur Anwendung gelangte das Epoxy-Sandwich-Verfahren, in Verbindung mit der Vakuum-Technik, was einen extremen Leichtbau ermöglichte. Das so erreichte Nettogewicht von lediglich etwa 2 Tonnen wäre nur von einer reinen Karbon-Konstruktion zu toppen gewesen.
2001 wurden Ergänzungsarbeiten vorgenommen, deren wichtigste im Ersatz des Alu-Riggs durch einen drehbaren Profilmast aus Karbon bestand. Ausserdem wurde der gesamte Cockpitbereich mit Teak belegt. Und 2006 wurde die Lackierung des Bootes vollständig erneuert und mit Nano versiegelt, sodass es aussen praktisch wie neu aussieht. Ebenfalls neu ist der 15 PS-Hauptantrieb von Honda, mit einer elektrohydraulischen Hebevorrichtung (Powertilt) sowie einer Ruderkoppelung. Durch 6 Zweigangwinchen, wovon eine Elektrowinch und eine ebenfalls elektrische, aus dem Cockpit bedienbare Ankerwinde, mit 60 m Edelstahlkette, ist das Boot uneingeschränkt einhandtauglich. So wurde das Boot im Sommer 2007 problemlos einhand von der Südtürkei ins Ionische Meer überführt.
Zum Boot gehört ein Aluminiumtrailer, wobei Strassentransporte wegen der Breite von 2.90 m, je nach Durchfahrtsland, gewissen Einschränkungen unterliegen können. Zum Komfort gehört ein eingebauter Kühlschrank, ein Frischwassertank von 200 l sowie ein Vakuum-WC mit Holdingtank. Ein Highlight ist auch der Autopilot mit Windfahnen- und Funkfernsteuerung.
Boote dieser Art und dieses Zuschnitts dürften weltweit wohl an den Fingern einer einzigen Hand abzuzählen sein.
Preis
Der gegenwärtige Marktwert des überkomplett ausgerüsteten, unter Schweizerflagge segelnden Bootes wird von Fachleuten auf über 100'000 €uro geschätzt. Da insbesondere im Bootsinnenraum einige Auffrischungsarbeiten notwendig sind, wird der Verhandlungspreis auf 95'000 €uro festgesetzt.
Kontakt
Das Boot liegt zurzeit im Ionischen Meer, nördlich von Lefkas, am Eingang zum Amvrakischen Golf. Besichtigung und Probesegeln sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Gerne beantworte ich Ihre Fragen:
E-Mail: trimaran@gmx.ch
Telefon: +41 79 598 42 57